E-Steuern

Elektronische Steuererklärung

Der Trend setzt sich fort: Weg vom Papier, hin zur elektronischen Kommunikation. Das gilt auch für die Steuer-erklärung.

Das Steuerbürokratieabbaugesetz (SteuBAG) wurde 2008 verabschiedet und führt nach und nach zur Umstellung von papierbasierten auf elektronische Verfahren. Bereits seit dem Veranlagungszeitraum 2011 verpflichtend elektronisch abzugeben sind Unternehmensteuererklärungen (Körperschaftsteuer-, Gewerbe-steuer- und Umsatzsteuererklärungen) sowie die Einkommensteuererklärung mit Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb oder aus selbständiger Arbeit. In den vergangenen Jahren wurden durch den Gesetzgeber und die Finanzverwaltung zahlreiche Verfahren auf den elektronischen Datenaustausch umgestellt. Seit 2014 bietet die Finanzverwaltung mit Einführung der sogenannten „Vorausgefüllten Steuererklärung (VaSt)“ zudem ein neues Serviceangebot.

Bearbeitungsprozess der elektronischen Steuererklärung:

  1. Elektronische Steuerkontoabfrage:
    Um Sie rundum kompetent betreuen und beraten zu können, ist es oftmals erforderlich, Ihre Steuer-kontodaten mit der Finanzkasse abzustimmen.
    Die Finanzverwaltung bietet ein elektronisches Verfahren an, um Ihre Daten stets aktuell auf dem dort geführten Steuerkonto einzusehen.
    Somit entfallen lange Wartezeiten, mit denen man bei einer telefonischen oder schriftlichen Auskunft bei den Finanzbehörden rechnen muss.
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  2. Abruf der vorausgefüllten Steuererklärungsdaten:
    Seit 2014 können alle Steuerbürger die bereits vorausgefüllten Daten bei der Erstellung der Einkommen-steuererklärung für sich nutzen.
    In der ersten Stufe der Einführung stehen folgende Informationen zur Verfügung:
    •  Vom Arbeitgeber bescheinigte Lohnsteuerdaten
    •  Lohnersatzleistungen
    •  Bescheinigungen über den Bezug von Rentenleistungen
    •  Beiträge zu Kranken- und Pflegeversicherungen
    •  Bestimmte Vorsorgeaufwendungen
    Der Finanzverwaltung noch nicht bekannte, sind wie bisher zu ergänzen. Weiter »
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  3. Freizeichnung der Steuererklärung durch den Mandanten:
    Mit Freizeichnung online setzt sich die Digitalisierung weiter fort. Es ist nun möglich, elektronische Steuererklärungen und E-Bilanzen mittels eines Online-Portals für Sie bereitzustellen. Sie können diese dann digital freizeichnen bzw. ablehnen. Die Steuererklärung steht Ihnen weitere 21 Tage im Portal zur Verfügung.
    Im Gegensatz zu ELSTER ist dies gesetzlich für Sie nicht verpflichtend.
    Der Schutz Ihrer persönlichen Daten hat für uns oberste Priorität. Deshalb sind Ihre Daten durch das DATEV-Rechenzentrum abgesichert und vor unbefugtem Zugriff geschützt.
    Das Zustimmen oder Ablehnen der Steuererklärungen bzw. der E-Bilanzen erfolgt bequem von zu Hause. Sie sind somit auch nicht an unsere Öffnungszeiten gebunden.
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  4. Elektronische Übermittlung an die Finanzverwaltung
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  5. Elektronische Bescheiddaten-Rückübertragung

Interessiert? Sprechen Sie uns an! Wir beraten Sie gerne.