UPDATE vom 24.09.2020: Die Überbrückungshilfe geht in die Verlängerung

Stand 8. September 2020

In der 1. Phase der Überbrückungshilfe können Unternehmen und Selbständige einen Teil ihrer förderfähigen Fixkosten durch die Förderung von Bund und Ländern erstattet bekommen. Voraussetzung hierfür ist, dass der Umsatz der Monate April und Mai 2020 zusammengenommen um mindestens 60 % gegenüber den Umsätzen der gleichen Monate aus 2019 eingebrochen ist. Die Antragsfrist der Überbrückungshilfe I wurde bereits auf den 30.09.2020 verlängert.

In einer 2. Phase werden nun mit der Überbrückungshilfe II die Monate September bis Dezember 2020 gefördert. Die Beantragung der Überbrückungshilfe II soll voraussichtlich ab Oktober 2020 möglich sein.

WICHTIG: Die Antragsfrist der Überbrückungshilfe I endet am 30.09.2020. Danach kann nur noch die Überbrückungshilfe II beantragt werden.

Weitere Einzelheiten teilen wir Ihnen an dieser Stelle mit, sobald uns diese vorliegen.

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**UPDATE vom 24.09.2020**

Seit kurzem sind neue Einzelheiten zur Überbrückungshilfe II (2. Phase) bekannt, die wir Ihnen an dieser Stelle gerne mitteilen möchten:

  • Unternehmen sind Antragsberechtigt, wenn entweder ein Umsatzeinbruch von mindestens 50 % in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten, oder ein durchschnittlicher Umsatzeinbruch von mindestens 30 % in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum vorliegt.
  • Die Begrenzung der Förderhöhe auf € 9.000 bzw. € 15.000 wurde gestrichen. Die Maximale Förderhöhe soll nun € 50.000 pro Monat betragen.
  • Die Fördersätze werden von maximal 80 % auf 90 % der Fixkosten angehoben. Konkret sollen bei der Überbrückungshilfe II folgende Fördersätze zur Anwendung kommen:
    • Bei einem Umsatzeinbruch zwischen 30 % und unter 50 % werden 40 % der förderfähigen Fixkosten erstattet.
    • Bei einem Umsatzeinbruch zwischen 50 % und 70 % werden 60 % (bisher 50 %) der förderfähigen Fixkosten erstattet.
    • Bei  einem Umsatzrückgang von mehr als 70 % werden 90 % (bisher 80 %) der förderfähigen Fixkosten erstattet.
  • Die Personalkostenpauschale wird von 10 % der förderfähigen Fixkosten auf 20 % angehoben.
  • Bei der Schlussabrechnung sollen künftig Nachzahlungen ebenso möglich sein wie Rückforderungen.

Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums der Finanzen vom 18.09.2020 (Link ») und der Internetseite des Bundesministeriums für Finanzen (Link »)